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Bausparkassen

Bausparkassen sind spezielle Kreditinstitute, deren Geschäftskreis im Wesentlichen auf die Wohnungsbaufinanzierung über Bausparverträge beschränkt ist. Bausparkassen sind frei in der Wahl ihrer Rechtsform.

Die privaten Bausparkassen werden vorwiegend als Aktiengesellschaften betrieben und befinden sich überwiegend im Einflussbereich oder im Eigentum von Banken und Versicherungsgesellschaften. Nach dem Bausparkassengesetz (BauSparkG) müssen Bausparkassen eigenständige Gebilde sein, sodass Banken das Bauspargeschäft nur über Tochtergesellschaften führen dürfen. Eine Sonderform ist die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die der DZ Bank mehrheitlich gehört. Seit dem 2. Januar 2006 steht die BHW Bausparkasse im Eigentum der Postbank. Im Jahr 2014 gingen die BHW Bausparkasse und die Deutsche Bank Bauspar AG eine Kooperation unter dem Markennamen BHW ein, wobei beide Bausparkassen auch weiterhin echtlich selbstständig bleiben.

Neben den privaten Bausparkassen gibt es die Landesbausparkassen, die vorwiegend in der Trägerschaft eines Bundeslandes oder mehrerer Bundesländer und beziehungsweise oder der jeweiligen Sparkassenorganisation stehen. Anders als die privaten Bausparkassen stehen die Landesbausparkassen aufgrund ihrer regionalen Gebietsaufteilung untereinander nicht im Wettbewerb. Sie sind Mitglieder im Deutschen Sparkassen- und Giroverband und werden von der Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen betreut.

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